Hinweise |
| Bundesländer, für die bereits aussagekräftige Daten vorliegen, sind auf den Verbreitungskarten farbig dargestellt. |
| Die Datenbank CARABIDFAUNA.DE besteht aus folgenden Feldern: |
| Das Feld ARTEN verwendet die standardisierten wissenschaftlichen Artnamen, die in 'Nomina Carabidarum' (LORENZ 1998, Neuauflage 2005) mit sämtlichen Synonymen verzeichnet sind. |
| Das Feld TK25 gibt die Nummer des Kartenblattes 1:25 000 des Topographischen Kartenwerkes Deutschlands an. (Herausgeber: Landesvermessungsämter der Bundesrepublik Deutschland). |
| Das Feld BUNDESLAND (BY = Bayern; BW = Baden-Württemberg; HE = Hessen; RP = Rheinland-Pfalz; SD = Saarland; NW = Nordrhein-Westfalen; NB = Niedersachsen/ Bremen; SH = Schleswig-Holstein; MV = Mecklenburg-Vorpommern; BB = Brandenburg/ Berlin; ST = Sachsen-Anhalt; TH = Thüringen; SN = Sachsen). |
| Das Feld STATUS enthält Angaben zu Aktualität, Qualität und Dichte der Nachweise für das Gebiet des angezeigten Kartenblattes. Die verwendeten Kürzel bedeuten: |
| H | es liegen nur historische Daten vor (Nachweise vor 1960); soweit sinnvoll wird weiter differenziert: |
| H - | es liegen nur überprüfungsbedürftige historische Daten vor; erwiesenermaßen falsche Meldungen werden gelöscht. |
| H0 | ein durch Beleg abgesicherter historischer Nachweis liegt vor, kann jedoch aufgrund der Fundumstände nicht als Beweis für autochthones Vorkommen gewertet werden (Lichtanflug, Verdriftung durch Hochwasser, etc.). |
| H1 | geringe Anzahl (1-3) und Lage/ Art der historischen Funde deuten auf ehemals seltenes Vorkommen in einem oder wenigen isolierten Habitaten hin. (mit H1+ wird angedeutet, daß die historischen Vorkommen vermutlich größer waren als durch Belege und Aufzeichnungen noch dokumentiert werden kann). |
| H2 | Anzahl (>3) und Lage/ Art der historischen Funde lassen erkennen, daß es sich nicht nur um isolierte Einzelvorkommen im Gebiet des Kartenblattes gehandelt hat. |
| A | es liegen aktuelle Daten vor (Nachweise nach 1959); soweit sinnvoll wird weiter differenziert: |
| A - | aktuelle Daten sind überprüfungsbedürftig! (Verdacht auf Fehlbestimmung oder Fundortsverwechslung, bzw. unpräzise Ortsangaben). Erwiesenermaßen falsche Meldungen werden gelöscht. |
| A0 | ein abgesicherter aktueller Nachweis liegt vor, ist jedoch aufgrund der Fundumstände nicht als Beweis eines autochthonen Vorkommens zu werten (Lichtanflug, Verdriftung durch Hochwasser, u.ä.). |
| A1 | geringe Anzahl (1-3) und Lage/ Art der aktuellen Funde lassen auf ein seltenes Vorkommen in einem oder wenigen isolierten Habitaten schließen. Mit A1+ wird angedeutet, daß die Vorkommen vermutlich größer sind als beim aktuellen Arbeitsstand dokumentiert werden kann. |
| A2 | Anzahl (>3) und Lage/ Art der aktuellen Funde deuten auf ein zerstreutes, aber zumindest teilweise noch vernetztes Verbreitungsmuster im Gebiet des Kartenblattes hin. (Mit A2+ wird angedeutet, daß die Vorkommen vermutlich größer sind). |
| A3 | Anzahl (mind. 5) und Lage/ Art der Funde deuten auf großflächig zusammenhängende Vorkommen im Gebiet des Kartenblattes hin (z.B. "Kulturfolger" entsprechend der im Gebiet vorherrschenden Landnutzung). |
| Das Feld JAHR nennt das jeweils aktuellste Nachweisjahr. |
| Im Feld QUELLEN (Kürzel siehe unten) werden öffentliche Belegsammlungen, Datenbanken
und sonstige Informationsquellen (Büros, private Ansprechpartner) genannt. Die Quelle mit dem jeweils aktuellsten
Datensatz ist durch * gekennzeichnet.
Anfragen nach detaillierteren Fundangaben werden stets an den jeweiligen Datenhalter weitergeleitet.
Literaturquellen werden provisorisch pauschal mit "Lit" angegeben; ein Literaturverzeichnis mit detailliertem Inhaltsindex befindet sich in Vorbereitung. |
| Quellen und Links |
| Verzeichnis der Datenquellen/ Ansprechpartner (alphabetisch): ATP - Arbeitsgruppe Tierökologie und Planung, Filderstadt (Jürgen Trautner, Michael Bräunicke, Jörg Rietze) BAE - Dr. Martin Baehr, Zoologische Staatssammlung München BUS - Heinz Bussler, Feuchtwangen BUT - Dr. Markus Butterweck, Marl BY - ASK-Datenbanksystem des Landesamtes für Umweltschutz in Bayern, Augsburg. Der für den Arten- und Biotopschutz in Bayern besonders wichtige Datenbestand wird derzeit überarbeitet. Künftig werden die bereits integrierten oder verknüpften Datenquellen neben "BY" genannt, z.B.: BY(NMA). ERL - Prof. Dr. Hans-Werner Scheloske, Universität Erlangen (eigene Daten sowie Auswertung von Diplomarbeiten) FAB - Alexandra Schuster, Büro Fabion, Würzburg FRA - Michael Franzen, Erding FRI - Michael-Andreas Fritze, Haag FUH - Herbert Fuchs, München GEB - Jörg Gebert, Rohne (Sachsen; siehe auch Links) GEI - Remigius Geiser, Salzburg GOE - Armin Goetzke, Würzburg HAN - Karsten Hannig, Waltrop HAR - Matthias Hartmann, Erfurt HOF - Günter Hofmann, Stockstadt a.M. HRY - Ingmar Harry, Münster KLE - Margit Klein, Benediktbeuern KUH - Dr. Klaus Kuhn, Augsburg LEI - Dorothee Leipold und Othmar Fischer-Leipold, Wolfersdorf LOR - Wolfgang Lorenz, Tutzing MAL - Andreas Malten, Frankfurt a.M. MKR - Stefan Müller-Kroehling, Freising MUI - Owen Muise, Regensburg NAU - Bernd Naumann, Weihenstephan NIE - Andreas Niedling, Röttenbach NMA - Belegmaterial des Naturmuseums Augsburg (Datenerfassung und Georeferenzierung durch Dr. Klaus Kuhn) OEK - Datenbank Büro Ökokart, München (Ulli Heckes, det. W.Lorenz, M.Franzen) PER - Manfred Persohn, Herxheimweyher (GAC Seltenheits-Ausschuss) PTT - Pro Terra Team, Dortmund SCM - Joachim Schmidt, Rostock SCP - Peter Schüle, Herrenberg SCU - Dr. Udo Schmidt, Selbitz SKA - André Skale, Hof TUM - Technische Universität München/ Garching (Dr. Elisabeth Sieren, Gaby Glück) VOI - Johannes Voith, Freising WAL - Reinhard Waldert, München WEI - Erwin Weichselbaumer, Schrobenhausen WGL - Andreas Weigel, Wernburg WRA - David W. Wrase, Berlin ZSM - Belegmaterial der Zoologischen Staatssammlung München (Datenerfassung und Georeferenzierung durch W.Lorenz) Mit "t." (= teste) wird bei besonders schwer bestimmbaren Arten auf eine Überprüfung durch Spezialisten bzw. durch den GAC-Seltenheits-Ausschuss (siehe PER) hingewiesen. Die Datenbank befindet sich im Aufbau, wobei Vorstudien zu einem Atlas der Laufkäfer Bayerns derzeitiger Arbeitsschwerpunkte sind. |
| Links: http://www.carabidfauna.net: Internationale Webseite (W.Lorenz) http://www.faunistik.de/karten/: Faunistische Literatur über westfälische Laufkäfer (kartographische Umsetzung von Matthias Kaiser) http://www.entomologie.de/hamburg/karten: Käfer des Niederelbegebietes und Schleswig-Holsteins http://www.laufkaefer.de: Gesellschaft für angewandte Carabidologie e.V. |
Impressum:
Wolfgang M.T. Lorenz,
Büro/ Verlag für Faunistik und Umweltplanung, Hörmannstr. 4, D-82327 Tutzing, Germany
Email